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Die nächsten Termine

Festliches Instrumentalkonzert zu Pfingsten mit Andreas Schuss PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Richter   
Sonntag, den 29. April 2012 um 11:09 Uhr

Ein ganz besonderer Konzertabend mit einem Erzählkonzert findet am Samstag, 26. Mai 2012 um 19:30 Uhr in unserer Gemeinde statt. Die Gruppe „WindWood & Co" aus Siegen - eines der populärsten Instrumentalensembles Deutschlands – präsentiert ihr aktuelles Programm „49 Tage – die Geschichte geht weiter". Die Multiinstrumentalisten Vanessa Feilen, Andreas Schuss und Jörn Pfeiffer spielen die schönsten Melodien aus Klassik, Klezmer, Folk und Gospel. Dabei beweisen die Künstler ihre Virtuosität auf den unterschiedlichsten Instrumenten. So erklingen Panflöte, Querflöte, Saxophon, Gitarre, Harfe, Cajon, Bouzuki, Kontrabass, Akkordeon und Piano in immer neuen Kombinationen. Die Kollekte ist für die Musiker bestimmt.

Zwischen den einzelnen Stücken lässt die Erzählkunst von Andreas Schuss die biblischen Geschehnisse zwischen Ostern und Pfingsten wieder lebendig werden. Ohne Requisiten, nur mit Stimme und Gestik, kann der Siegerländer die Zuhörer in seinen Bann ziehen. So plastisch ist seine Beschreibung der Ereignisse, dass man meint, hautnah dabei zu sein.

Das Ensemble „Windwood & Co" unter der Leitung von Andreas Schuss erreicht mit seiner Kombination aus Musik und Erzählung bundesweit ein großes und begeistertes Publikum. Auftritte bei großen Festivals, zwei Fernseh- und diverse Radiosendungen sind dafür ein Beleg – und nicht zuletzt die über 200 Veranstaltungen, die die Musiker im vergangenen Jahr absolviert haben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Andreas Schuss Musikkonzepte
Leystraße 12, 57555 Mudersbach
Tel: 0271 / 20 884 Fax: 0271 / 33 63 03

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internet: http://www.andreas-schuss.de

 
Monatsspruch Mai 2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Richter   
Sonntag, den 29. April 2012 um 11:15 Uhr
Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut,
und nichts ist verwerflich,
was mit Danksagung

empfangen wird.

1. Timotheus 4,4

Ich lese den Monatsspruch für den Monat Mai und denke bei mir: „... es gibt gar nichts Neues unter der Sonne." (Prediger 1,9).

Ja, alles, was Gott geschaffen hat ist gut! Das kann man schon auf den ersten Seiten der Bibel lesen. Im sogenannten „Schöpfungs-bericht" (Genesis 1) wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Gott seine Schöpfung gut, ja sogar sehr gut beurteilt. Also – wieso, lieber Schreiber des Timotheus Briefs musst du das so sehr betonen?

Anscheinend hat es im Umkreis der frühen christlichen Gemeinden Menschen gegeben, die der Ansicht waren, dass die ganze Schöpfung böse, ja sogar teuflisch sei. Darum wollten sie die Ehe verbieten und ordneten den Verzicht der meisten Speisen an. Die beiden Grundtriebe im Leben: am Leben zu bleiben und das Leben weiterzugeben, wurden als teuflisch gebrandmarkt.

Von den Fachtheologen werden jene Irrlehrer als „Gnostiker" identifiziert. Sie sind aus der Gemeinde hervorgegangen, haben aber eigene Anschauungen entwickelt. Sie verstehen sich selbst so, als seien sie in ihrem Wesen mit dem höchsten Gott verbunden; dieser aber hat mit der Welt, wie sie ist, nichts zu schaffen, steht ihr ganz jenseitig gegenüber. Die Welt des Materiellen ist dagegen das Werk böser Dämonen.

Der Gnostiker jedoch - so ihr Selbstverständnis - ist dieser Welt nicht völlig verfallen, er kann sich aus ihr befreien, denn er trägt einen göttlichen Lichtfunken in sich. Doch damit er nicht immer wieder von der Welt des Materiellen gefangen wird, muss er sich enthalten: mit dem Geschlechtstrieb und mit dem Essen.

„Sie gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden". Dagegen richtet sich der Protest des Apostels: Die Speisen hat doch „Gott geschaffen, dass sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen."

Alle Freude an dieser Welt, aller Genuss und alle Lust am Irdischen waren den Gnostikern ein Dorn im Auge. Ihr Bestreben war es, solche materiellen Bindungen durch strenge Enthaltsamkeit zu überwinden.

Welch eine Irrlehre, die leider bis heute in christlichen Kreisen immer wieder anzutreffen ist. Wie können wir Menschen (Geschöpfe) etwas (Schöpfung) schlecht reden, das Gott (Schöpfer) mit dem Prädikat „sehr gut" ausgezeichnet hat.

Und gerade, wenn wir die Geschichte Jesu betrachten, müssen wir doch zu der Erkenntnis kommen, dass Gott sich wieder seiner Schöpfung bedient, um in Jesus Christus zu den Menschen zu kommen. Der Erlöser, geboren von einer irdischen Frau - Maria. Es ist alles, naja fast alles, ganz natürlich vonstatten gegangen.

Ehelosigkeit und Fasten sind sicherlich nicht verkehrt, sie sind jedoch weder Mittel noch Weg, um sich Gott nähern zu können. Denn wir wissen um den einen Weg, der sich zum Mittel gemacht hat, damit wir Menschen uns Gott nähern können. Richtig: Jesus Christus! Sagt er doch von sich: „Ich bin der Weg und ... niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14,6)

Also – einzig und allein Jesus Christus ist unser Garant, dass wir zu Gott kommen können. Nicht unsere frommen Taten und Übungen.

Aber auch das wusste schon der „Prediger" des „ersten Testaments". Und so schreibt er: „So geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dies dein Tun hat Gott schon längst gefallen. Lass deine Kleider immer weiß sein und lass deinem Haupte Salbe nicht mangeln. Genieße das Leben mit deiner Frau, die du lieb hast, solange du das eitle Leben hast, das dir Gott unter der Sonne gegeben hat; denn das ist dein Teil am Leben und bei deiner Mühe, mit der du dich mühst unter der Sonne" (Prediger 9,7-8).

Also, lasst uns die Gaben des Schöpfers in Dankbarkeit genießen. Und wer es schafft, kann seinem Dank mit einem Tischgebet Ausdruck verleihen, denn: „... nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird."

Ich wünsche allen Lesern des Gemeindebriefes einen genussvollen Wonnemonat Mai.

Rainer Eisen

 
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Herrnhuter Losungen

Montag, 21. Mai 2012
Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch.

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