Es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Herzen, dass du es tust. (5. Mose 30,14)

Es gibt Sätze und Worte, die uns von Kind auf begleiten und mehr oder weniger haften bleiben. Ja, manche Sätze werden übernommen, weitergegeben. Aus guten oder schlechten Erfahrungen?

Wie sieht es beim Wort Gottes aus?

Es soll uns immer ganz nah sein, uns begleiten Tag für Tag. Die Worte sollen wie unser tägliches Brot sein. Die Gebote Gottes sind etwas Gutes, ein Geländer für das Leben. Daran können wir uns festhalten. Es sind keine "Verbote" sondern Hinweisungen für ein gottbestimmendes, frohmachendes Leben. Da, wo sich keiner daran hält, haben wir das Chaos mit Diebstahl, Steuerbetrug, Mord- und Totschlag, Untreue ...usw. Falsch wäre es auch, Gottes Gebote einzuhalten, nur um Gott näher zu kommen. Doch das Wort Gottes will in unserem Herzen sein und das geht nur, indem ich eine Beziehung zum lebendige Gott-Jesus-habe und durch seinen  heiligen Geist mir geholfen wird sein Wort zu verstehen und in Taten umzusetzen, also lebbar wird. Das Wort Gottes ist kostbar und sollte keinesfalls zum alltäglichen Kommentar für Verhaltensregeln genommen werden.

Ein Beispiel: Ein kleines Kind lässt im Supermarkt einen Lutscher mitgehen — es wäre sehr schlecht hier mit Gott zu drohen, der alles sieht und das Kind als Diebin anklagt. Das macht Gott zum Verkläger. Die bessere Antwort: Der Lutscher gehört dir nicht und ohne Bezahlung darfst du ihn nicht mitnehmen!

Gottes Gebote sind nicht das Gesetz, wie wir es gerne sehen - sondern die Wegweisung zum Leben! Wenn wir in einer lebendigen Beziehung zu Gott stehen, wird es uns eine Freude sein, nach seinem Wort zu leben und es zu tun. "Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und seine Blätter verwelken nicht" (Psalm 1,3). Denn Gott will unser Herz als Antwort um in seinem Wort zu sein und zu bleiben.

Ich hoffe, wir lassen uns Alle von Gottes Wort führen, leiten und prägen.

Eure  Heidi Rolf