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Die nächsten Termine

Monatsspruch Januar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Richter   
Freitag, den 13. Januar 2012 um 09:14 Uhr

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

es gibt Zeiten in unserem Leben, da wissen wir nicht wohin wir gehen sollen. Es gibt Zeiten in unserem Leben, da wissen wir nicht wie es weitergeht. Es gibt Menschen, die sich fragen, ob sich die Anstrengung mancher Lebenswege wirklich lohnt. Andere suchen nach Orientierung für ihr Leben und können einfach keine erkennen. Und wohl alle haben schon die Erfahrung gemacht, dass man sich über den richtigen Weg streiten kann, ja, dass man sich gründlich in die Haare kommen kann.

Orientierung im Leben zu finden ist heute gar nicht so einfach, da wären manchmal ein paar eindeutige Wegweiser auf unserem Lebensweg ganz hilfreich. Denn eigentlich gibt es viele Wegweiser in unserer Gesellschaft. Es gibt so viele Stimmen, so viele Wegweiser in verschiedene Richtungen, oft wissen wir nicht mehr, wo uns der Kopf steht.

Die Vielzahl der Möglichkeiten, das Heer der Wegzeiger: "Hier geht's zum Leben" haben unser Leben anstrengend gemacht. Fast naiv scheint uns vielleicht manchmal in unserer komplizierten Welt die Worte der Bibel zu sein. Da höre ich z.B. den Propheten Jesaja weissagen: „Deine Ohren werden hinter dir das Wort hören: »Dies ist der Weg; den geht! Sonst weder zur Rechten noch zur Linken!«“ (Jesaja 30,21) Und fast ist man geneigt zu sagen: Ach ja, schön wäre es, wenn Gottes Führung und Leitung, wenn Gottes Orientierung für unser Leben immer so klar und eindeutig wäre.

Doch wir würden die Bibel falsch verstehen, wenn wir ihr unterstellen, dass sie auf die Frage der Orientierung unseres Lebens nur billige Pauschal-Antworten geben würde. Menschen der Bibel kannten sehr wohl, das Ringen um den richtigen Weg in ihrem Leben. So begegnet uns zum Beispiel im Buch der Psalmen das Gebet Davids:

„Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte.“

(Psalm 86,11)

Hier begegnet uns David, der König Israels, als ein Mensch, der Gott bittet: "Stelle du doch einen Wegzeiger in mein Leben. Zeige mir doch, wo es lang gehen soll in meinem Leben."

Orientierung im Leben sucht heute jeder. Jeder von uns sammelt Informationen, um daraus heraus Entscheidungen für sein Leben zu treffen. Fragt sich nur: Ist Gott heute überhaupt noch zuständig, wenn sich in unserem Leben die Frage stellt: Wohin soll ich gehen?
Gott sagt uns, dass er gerne die Wegweiser in unserem Leben aufstellen würde. Gott sagt uns, dass er den Überblick nicht verloren hat und bestens durchblickt, was unserem Leben gut tut und was unserem Leben schadet.

Das tut Gott sicherlich nicht dadurch, dass er uns alle Entscheidungen unseres Lebens abnimmt. Er sagt uns nicht, ob wir das Brötchen mit Nutella oder Marmelade bestreichen sollen. Er lässt uns die Freiheit, ob wir einen Opel oder einen VW kaufen. Er ermutigt uns, unseren Verstand einzusetzen und aufgrund menschlicher Wegweiser die verschiedenen Optionen zu prüfen. Aber er will uns im Blick auf die Grundausrichtung unseres Lebens leiten und führen. Er freut sich, wenn wir beten: Weise mir Herr deinen Weg, erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte.

Gott will, dass unsere Grundausrichtung auf ihn stimmt. Diese Grundausrichtung für unser Leben finden wir in seinem Wort, in der Bibel. Da zeigt er uns seinen Weg mit uns. Gottes Bereitschaft uns zu führen und zu leiten geht so weit, dass er auch in der Lage ist, uns in konkreten Situationen zu zeigen, welche Schritte wir gehen sollen.

Wenn wir am Anfang des Neuen Jahres nach Orientierung für unser Leben fragen, dann können wir mit den Worten König Davids beten, „Weise mir, HERR, deinen Weg.“

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern Gottes Segen für das Jahr 2012.

Es grüßt euch ganz herzlich
Rainer Eisen

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Januar 2012 um 13:38 Uhr
 
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