Habt ihr euch auch etwas für das neue Jahr vorgenommen? Endlich mal Dinge anpacken, die schon ewig auf der „langen Bank“ herumsitzen. Schlechte Angewohnheiten ablegen, gute Angewohnheiten sich aneignen? Die Jahreslosung für das Jahr 2017 will uns Mut machen, sich auf Neues einzulassen. Es wird uns ein neues Herz und ein neuer Geist in Aussicht gestellt. Die Aussicht auf ein neues Herz kann uns in Freude und Staunen versetzen. Endlich wird sich mein Leben ändern; endlich alle unvorteilhaften Angewohnheiten ablegen können. Meine Gedanken, die Einstellung zum Leben, die Werte werden sich verändern. Neue Perspektiven werden sich ergeben.

Können wir uns ein neues Herz schenken lassen? Oder was hindert uns daran noch einmal neu anzufangen? Das alte Leben wirklich hinter sich lassen? Wirklich loslassen können? Wieviel Christen gibt es, die sagen „ich bin neugeboren – hurra“, aber trotzdem in einem alten Geist weiterleben.

Ein neues Herz braucht auch einen neuen Geist damit es sich ganz neu entfalten kann – oder anders gesagt: mit einem alten Geist wird das neue Herz wieder schwach werden. „Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißt der neue Wein die Schläuche und wird verschüttet, und die Schläuche verderben“ (Mt. 9,14-17 par. Lk. 5,33-39).

Damit Veränderungen im Leben tragfähig sind und bleiben, braucht es Beides. Ein neues Herz, das für die Tatkraft und einen neuen Geist, der für die Willenskraft unseres Lebens steht. Aber beides, Herz und Geist, müssen von Gott erneuert werden, damit sich Dinge auf Dauer zum Guten verändern.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes Jahr 2017.

Euer Pastor, Rainer Eisen.